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Gebühren für die Bargeldabhebung bei der eigenen Hausbank?

Die negativen Folgen der Niedrigzinsphase zeigen sich immer deutlicher. Immer mehr Banken kämpfen mit sinkenden Gewinnen und führen als Gegenmaßnahme kreative Gebühren ein. Ende März gab es die ersten Meldungen über Sparkassen und Volksbanken, die von den eigenen Kunden Gebühren für die Bargeldabhebung am Schalter oder Geldautomat verlangen.

Diese Entwicklung sollten Kunden genau verfolgen, denn offen kommuniziert werden diese Gebühren von den meisten Banken nicht. Gebühren für das Abheben von Bargeld erheben inzwischen über 40 der knapp 400 Sparkassen und auch immer mehr Volks- und Raiffeisenbanken verlangen Gebühren für die Geldabhebung von den eigenen Kunden.

Einige der betroffenen Banken bieten allerdings unterschiedliche Girokonten-Modelle an. Nicht bei allen der angebotenen Girokonten sind vom Kunden Gebühren bei der Bargeldabhebung zu zahlen. Auch gibt es einige Girokonten bei denen Sie monatlich ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Bargeldabhebungen haben.

Unterschiedliche Girokonten-Modelle vergleichen

Wenn Ihre Bank Gebühren erhebt, lohnt sich zunächst ein Blick auf die angebotenen Girokonten-Modelle Ihrer Hausbank. Werden unterschiedliche Produkte angeboten? Im Idealfall reicht ein Wechsel in ein anderes Produkt bei der eigenen Bank. Wichtig ist die eigene Kontonutzung einschätzen zu können. Nutzen Sie z.B. Online-Banking oder können Sie auf die Zusendung von Kontoauszügen verzichten, gibt es häufig entsprechend günstigere Kontenmodelle.

Girokonten bei Direktbanken sparen bares Geld

Preisbewusste Kunden, die auf eine Filiale vor Ort verzichten können nutzen seit Jahren die günstigen Angebote von Direktbanken. Doch auch hier gibt es deutliche Unterschiede. Einen Vergleich der besten Direktbanken können Sie im Beitrag „Die besten Girokonten im Überblick“ nachlesen. Neben kostenloser Kontoführung profitieren können Sie bei allen Angeboten mit der ebenfalls kostenfreien Kreditkarte bundesweit an den meisten Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben. Neukunden erhalten bei den meisten Direktbanken zudem eine Prämie von bis zu 150 Euro für den Kontowechsel und die aktive Nutzung des Girokontos.

Zukünftige Entwicklung

Ein Ende der Niedrigzinsphase ist weiterhin nicht in Sicht und so gehen auch die Verbraucherschützer davon aus, dass zukünftig noch weitere Banken entsprechende Gebühren erheben werden.

Wie funktioniert eine Scheckeinreichung bei der ING-DiBa?

Girokonten die rein online geführt werden sind günstig. Meistens werden keine Kontoführungsgebühren erhoben und für die Ausgabe der EC-Karte und Kreditkarte fallen ebenfalls keine Bankgebühren an. Das sind zwei wesentliche Vorteile von Konten bei Direktbanken wie der ING-Diba. Aber wie sieht der Service für Leistungen aus, die früher immer vor Ort erledigt wurden, z.B. der Einlösung eines Verrechnungsschecks?

kostenlos Schecks einlösen bei der ING-DiBa

Gleich vorweg, die Einlösung eines Schecks ist auch bei der ING-DiBa jederzeit kostenlos möglich. Allerdings können Sie diesen nur per Post zur Gutschrift einreichen. Es fallen somit Portokosten, aktuell mindestens 70 Cent als Standard-Brief, an (Der Versand als Einschreiben ist je nach Einschreibe-Art noch um einiges teurer). Dafür sparen Sie sich allerdings den persönlichen Gang zur Bank.
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